Wissenswertes


Der Umgang mit Ton hat mich vom ersten Tag an fasziniert. Das Erlernen der handwerklichen Grundlagen und das "Sehen-lernen" standen zunächst im Mittelpunkt der Kurse bei der freischaffenden Künstlerin Irmela Werning. Später wurden das künstlerische Gestalten und das Arbeiten nach bestimmten Themen immer wichtiger. Seit 1996 betreibe ich mein eigenes Atelier und bilde mich autodidaktisch ständig weiter. 2007 besuchte ich zwei Workshops bei der Keramikgruppe Höhr-Grenzhausen. Hier war in den Kursen von Barbara Gröbl das Thema die menschliche Gestalt in Form einer Skulptur/Plastik. 2012 nahm ich im Töpfereimuseum Langerwehe am Kurs "Dehnen, Stauchen, Staunen/Experimentelle Keramik" von Petra Wolf teil, 2013 und 2015 besuchte ich Keramik-Workshops im Keramikmuseum Westerwald bei der Keramikkünstlerin Sabine Classen (Kugel und Spirale / Oloid) und ebenfalls 2015 bei Ule Ewelt (Tierplastiken). Zuletzt nahm ich 2016 an einem Workshop (Tierplastiken) im Atelier von Andreas Hinder in Höhr-Grenzhausen teil.


Die Ideen für das Arbeiten mit Ton finde ich in der Natur:

Blattformen und -strukturen, Blüten, Samenstände, Baumrinden, Wurzeln... (die Liste ließe sich unendlich weiterführen) und nicht zuletzt die Tierwelt inspirieren mich immer wieder neu und es entstehen Schalen, Vasen, Gartenobjekte, Tierskulpturen und vieles mehr. Schöne Landschaften, die ich auf Reisen sehe, finden sich z.B. in Reliefs oder Spiegelrahmen wieder.


Seit einiger Zeit verwende ich auch zerbrochene Fliesen, Spiegelglas, Glasnuggets, Fundstücke vom Strand usw. und verarbeite sie zu Mosaiken. Es entstehen außergewöhnliche und dekorative Objekte für Haus und Garten.

Alle von mir hergestellten Keramiken sind von Hand aufgebaute Unikate. Ich verwende ausschließlich Tonsorten aus dem Westerwald, die zum Teil stark schamottiert sind. Nach dem Brennen bei 1220° C sind alle Gartenkeramiken absolut frostfest. Ich empfehle lediglich, Schalen oder Gefäße, in denen eine größere Menge Wasser stehen bleiben kann, im Winter ins Trockene zu stellen.


Jedes Jahr im Mai/Juni lade ich Garten- und Keramikliebhaber gleichermaßen zu meiner Ausstellung in unserem wunderschönen Landhausgarten ein. Hier gibt es neben ausgefallenen Gartenkeramiken auch englische und alte Rosen, einen mit Buchs gesäumten Bauerngarten, eine Kräuterspirale sowie ein Feuchtbiotop zu sehen. Seit 2011 nehmen wir mit unserem Garten an der "Offenen Gartenpforte" / Südliches Rheinland teil. Jedes Jahr Anfang November veranstalte ich ein Lichterfest, um zu Beginn der dunklen Jahreszeit Licht und Wärme in Haus und Garten zu bringen.


Meinen Ausstellungsraum und meinen Garten können sie jederzeit nach telefonischer Terminvereinbarung (02251/89132) besichtigen.

Seit Mitte 2016 gebe ich im benachbarten Werkhaus28 Keramikkurse in Aufbaukeramik. Bitte schauen Sie unter werkhaus28.de nach den genauen Daten und fordern Sie bei Interesse unter der Telefon-Nr. 02251-89132 die Anmeldeunterlagen an.